Titelbild: Wasser

 

 


Der einzigartige Weg unseres Wassers


Woher kommt unser Wasser?
Der Weg des Wassers beim gKu VE München Ost beginnt mit zwei Grundwasserbrunnen südlich von Zorneding. Aus 40 m Tiefe wird das Trinkwasser aus dem unterirdischen Grundwasserstrom der Münchner Schotterebene gefördert. Mit den täglich in die Rohre gepumpten 11.000 m³ Trinkwasser könnten vier 50 m-Schwimmbecken – mit einem Volumen von 2.500 m³ – gefüllt werden. Das gewonnene Wasser kann ohne Aufbereitung in die Leitungen gespeist werden. Entscheidend dafür ist die natürliche Filtration im vorwiegend bewaldeten Wasserschutzgebiet, in dem zum Schutz des Grundwassers besondere Ge- und Verbote gelten.

Vom Weg zum Ziel
Für die Verteilung des Trinkwassers an nahezu 100 Prozent der Anwohner des Versorgungsgebietes sind technische Anlagen wie Pumpen, Hochbehälter, Kontroll- und Schaltanlagen sowie das Rohrsystem notwendig. Die Länge des Leitungsnetzes von 370 km entspricht der Entfernung von München nach Mannheim. Das letzte Glied der Kette sind die Hausanschlussleitungen, die das Wasser ins Haus des Kunden transportieren. Die Zuständigkeit des Wasserversorgers endet an der Wasserzähleranlage. Aus der Verborgenheit der unterirdischen Bauwerke fließt das Trinkwasser an dieser Stelle sichtbar in unsere Haushalte. Der Druck für einen ausreichend schnellen Wasserfluss wird von zwei, entsprechend platzierten Hochbehältern gehalten. Diese hoch liegenden Wasserspeicher gewährleisten in Spitzenzeiten die ausreichende Wasserverfügbarkeit.

Grundwasser ist das beste Trinkwasser
Trinkwasser ist für den Menschen das wichtigste und in Deutschland das bestkontrollierte Lebensmittel. Strenge Grenz- und Vorsorgewerte legt die Trinkwasserverordnung fest. Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. bezeichnet sie als „die schärfsten Standards für Trinkwasser weltweit.“ Die Grenzwerte werden sowohl vom gKu VE München Ost selber als auch von den Gesundheitsbehörden überwacht. Zudem werden an zahlreichen Grundwassermessstellen im Wasserschutzgebiet regelmäßig Proben entnommen und analysiert, um Gefahren zu erkennen.